Babykleidung für die Erstausstattung auf einem Wickeltisch mit Body, Mulltüchern, Mütze und Babysocken.

Babykleidung-Erstausstattung: Welche Größen und Mengen sinnvoll sind

Bei der Babykleidung-Erstausstattung stellt sich fast allen werdenden Eltern dieselbe Frage: Größe 50, 56 oder doch schon 62? Vier Bodys oder lieber zehn? Gerade vor der Geburt lässt sich schwer einschätzen, wie viel Babykleidung ihr wirklich brauchen werdet. Schließlich wisst ihr noch nicht genau, wie groß euer Baby bei der Geburt sein wird, wie schnell es wächst oder wie oft ihr es umziehen müsst.

Die beruhigende Antwort: Ihr müsst nicht jede Möglichkeit im Voraus abdecken. Eine kleine, gut kombinierbare Grundausstattung reicht für den Anfang vollkommen aus. Was darüber hinaus praktisch ist, zeigt sich meist erst, wenn euer Baby da ist.

In diesem Artikel findet ihr deshalb keine möglichst lange Einkaufsliste. Stattdessen zeigen wir euch, welche Kleidungsstücke sich in den ersten Wochen bewähren, wie ihr sie sinnvoll auf die Größen 50, 56 und 62 verteilt und welche Mengen zu eurem Alltag passen können.

Plant ihr eure komplette Erstausstattung, findet ihr in unserem Ratgeber zur Baby-Erstausstattung einen Überblick über alle wichtigen Anschaffungen. In diesem Artikel konzentrieren wir uns ausschließlich auf die passende Babykleidung.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Kauft nur wenige Teile in Größe 50 und legt den Schwerpunkt auf Größe 56 beziehungsweise 50/56.
  • Haltet einige Basics in Größe 62 beziehungsweise 62/68 bereit, aber füllt noch nicht den ganzen Schrank damit.
  • Für den Start reichen je nach Waschrhythmus meist etwa vier bis acht Bodys und drei bis sechs Strampler oder Schlafanzüge.
  • Wie viel ihr tatsächlich braucht, hängt unter anderem davon ab, wie häufig ihr wascht und wie oft euer Baby frische Kleidung benötigt.
  • Bequeme, leicht anzuziehende Basics sind am Anfang meist hilfreicher als viele vollständige Outfits.
  • Gebrauchte Babykleidung ist eine sinnvolle und oft besonders nachhaltige Ergänzung.
  • Kauft lieber gezielt nach, sobald ihr wisst, welche Größe, Schnitte und Materialien für euer Baby funktionieren.

Welche Babykleidung braucht ein Neugeborenes wirklich?

In den ersten Wochen verbringt euer Baby viel Zeit mit Schlafen, Trinken und Kuscheln. Seine Kleidung sollte deshalb vor allem weich, bequem und unkompliziert zu wechseln sein. Eine kleine Auswahl vielseitiger Basics ist dabei meist praktischer als viele unterschiedliche Kleidungsstücke.

Bodys

Bodys bilden die Grundlage der ersten Garderobe. Sie sitzen nah am Körper, halten den Rücken bedeckt und verrutschen beim Tragen oder Hochnehmen kaum.

Für Neugeborene sind Wickelbodys häufig besonders angenehm. Sie werden vorne oder seitlich geöffnet und müssen nicht über den Kopf gezogen werden. Das kann euch das Anziehen in den ersten Tagen erleichtern. Ob ihr Wickelbodys langfristig praktischer findet als normale Bodys, ist jedoch sehr individuell.

Je nach Jahreszeit könnt ihr Kurzarm- und Langarmbodys kombinieren. Ihr benötigt deshalb nicht automatisch beide Varianten in großer Stückzahl. Entscheidend ist, welche weiteren Schichten euer Baby trägt und wie warm es bei euch zu Hause ist.

Strampler und Schlafanzüge

Strampler und einteilige Schlafanzüge sind für die erste Zeit unkomplizierte Alltagskleidung. Sie bieten Bewegungsfreiheit, drücken nicht am Bauch und halten Beine und Rücken bedeckt.

Modelle mit Füßen können praktisch sein, weil zusätzliche Socken häufig nicht nötig sind. Achtet darauf, dass sich das Kleidungsstück im Windelbereich weit genug öffnen lässt. So müsst ihr euer Baby beim Wickeln nicht vollständig ausziehen.

Die Bezeichnungen Strampler und Schlafanzug werden je nach Hersteller unterschiedlich verwendet. Für eure Planung zählt vor allem, dass das Kleidungsstück weich, bequem und beim Wickeln unkompliziert ist.

Hosen, Oberteile und Jäckchen

Einige weiche Hosen und ein bis zwei Jäckchen geben euch zusätzliche Kombinationsmöglichkeiten. Mehrteilige Outfits sind in den ersten Wochen aber kein Muss. Viele Familien kommen zunächst gut mit Body und Strampler oder einem bequemen Einteiler zurecht.

Wenn ihr Hosen kauft, achtet auf einen weichen, breiten Bauchbund. Steife Stoffe, enge Bündchen und dekorative Elemente können beim Liegen unangenehm sein.

Ein leichtes Jäckchen oder ein Cardigan ist praktisch, wenn ihr flexibel eine weitere Schicht ergänzen möchtet. Mehrere dicke Pullover benötigt ihr für den Anfang in der Regel nicht.

Socken, Mützen und Kleidung für draußen

Bei Stramplern mit Füßen braucht ihr nur wenige Paar Socken. Für Modelle ohne Füße oder unter einem Overall können zwei bis vier Paar weiche Söckchen ausreichen.

Eine dünne Mütze für draußen und saisonal passende Oberbekleidung ergänzen die Grundausstattung. Im Winter kann das ein warmer Overall sein, im Sommer eine sehr leichte, schützende Schicht. Schuhe benötigt ein Neugeborenes noch nicht.

Unsere empfohlene Basisausstattung

Wie viel Babykleidung sinnvoll ist, lässt sich nicht für jede Familie gleich beantworten. Selbst etablierte Checklisten unterscheiden sich deutlich: Manche empfehlen drei bis vier Bodys und Strampler, andere sechs bis acht Bodys und vier bis sechs Strampler. Unsere Übersicht versteht sich deshalb als flexible Startplanung – nicht als feste Vorgabe.

KleidungsstückKleine StartmengeKomfortmenge
Bodys4–56–8
Strampler oder Schlafanzüge3–45–6
weiche Hosen23–4
Jäckchen oder Cardigans12–3
Socken2 Paar3–4 Paar
dünne Mütze für draußen12
saisonaler Overall oder Jacke11–2

Die Mengen gelten für eure gesamte Startausstattung – nicht für jede Größe einzeln.

Die kleine Startmenge passt gut, wenn ihr häufig waschen könnt, Kleidung geliehen bekommt oder bewusst erst nach der Geburt ergänzen möchtet. Die Komfortmenge verschafft euch etwas mehr Reserve und kann sinnvoll sein, wenn zwischen euren Waschtagen mehr Zeit liegt.

Wichtig: Diese Zahlen gelten als Startbestand insgesamt. Ihr müsst nicht jede genannte Menge in jeder einzelnen Größe kaufen.

Größe 50, 56 oder 62: Was solltet ihr kaufen?

Babykleidergrößen orientieren sich grundsätzlich an der Körperlänge. In der Praxis fallen Schnitte und Kombigrößen je nach Hersteller jedoch unterschiedlich aus. Auch Körperbau, Windel und Material beeinflussen, wie ein Kleidungsstück sitzt.

Größe 50: eine kleine Reserve

Größe 50 kann kleineren oder zierlichen Neugeborenen gut passen. Andere Babys überspringen sie fast vollständig. Da sich die tatsächliche Geburtsgröße nicht zuverlässig planen lässt, ist eine kleine Reserve meist sinnvoller als eine komplette Garderobe.

Ein bis zwei Bodys und ein bis zwei passende Strampler oder Schlafanzüge geben euch Sicherheit, ohne dass viele ungetragene Teile übrig bleiben. Erwartet ihr ein eher kleines Baby, könnt ihr diese Reserve etwas erweitern. Größere Mengen kauft ihr trotzdem besser erst nach der Geburt nach.

Größe 56: der sinnvolle Schwerpunkt

Für viele Neugeborene ist Größe 56 oder die Kombigröße 50/56 ein guter Ausgangspunkt. Hier kann deshalb der Schwerpunkt eurer ersten Garderobe liegen.

Kauft trotzdem nicht jeden Artikel ausschließlich in Größe 56. Babys wachsen unterschiedlich schnell, und auch zwei Kleidungsstücke mit derselben Größenangabe können sehr verschieden ausfallen.

Größe 62: einige Basics bereithalten

Einige Bodys und ein oder zwei Strampler in Größe 62 beziehungsweise 62/68 sind eine hilfreiche Reserve. So müsst ihr nicht sofort einkaufen, wenn Größe 56 plötzlich knapp wird.

Bei größeren Mengen solltet ihr jedoch die Jahreszeit berücksichtigen. Ein dicker Overall, der erst Monate später passt, kann dann bereits in die falsche Jahreszeit fallen. Saisonale Kleidung kauft ihr besser erst dann in größerer Auswahl, wenn absehbar ist, wann euer Baby die entsprechende Größe trägt.

Warum die Größenangabe nur eine Orientierung ist

Die Zahl auf dem Etikett hilft bei der Vorsortierung, entscheidet aber nicht allein über die Passform. Manche Bodys sind schmal geschnitten, andere breit. Bei einigen Modellen fallen Ärmel oder Beine besonders lang aus. Kombigrößen können länger mitwachsen, sitzen bei sehr kleinen Babys anfangs aber manchmal noch locker.

Prüft deshalb nach der Geburt, ob die Kleidung bequem sitzt, nicht einschneidet und nicht so weit ist, dass sie stark verrutscht. Danach könnt ihr gezielter nachkaufen.

So verteilt ihr die Kleidung auf die Größen

Für eine durchschnittliche, bewusst kleine Startausstattung könnt ihr euch an dieser Verteilung orientieren:

GrößeSinnvolle Planung
50wenige Reserveartikel
56 oder 50/56Hauptteil der Startausstattung
62 oder 62/68einige Basics zum Nachrücken

Eine mögliche Aufteilung wären beispielsweise zwei Bodys und ein bis zwei Strampler in Größe 50, der größte Teil der Grundausstattung in Größe 56 sowie zwei bis drei Bodys und ein bis zwei Strampler in Größe 62.

Beispiel für eine kleine Startausstattung
Größe 50: 2 Bodys + 1–2 Strampler
Größe 56/50–56: Hauptteil der Kleidung
Größe 62/62–68: 2–3 Bodys + 1–2 Strampler

Das ist keine mathematische Regel. Wenn ihr Kleidung von Freunden oder aus der Familie bekommt, könnt ihr zunächst alles nach Größe sortieren und nur erkennbare Lücken ergänzen. Oft zeigt sich dabei, dass bereits mehr vorhanden ist als gedacht.

Wie viel Babykleidung ihr braucht, hängt von eurem Alltag ab

Zwei Familien können mit sehr unterschiedlichen Mengen gut zurechtkommen. Entscheidend ist nicht nur, wie oft ein Baby umgezogen wird, sondern auch, wie schnell getragene Kleidung wieder sauber und trocken zur Verfügung steht.

Wie häufig könnt und möchtet ihr waschen?

Wenn ihr alle ein bis zwei Tage wascht und die Kleidung schnell trocknet, reicht eine kleine Garderobe meist gut aus. Liegen zwischen euren Waschtagen mehrere Tage, ist etwas mehr Wechselkleidung angenehm.

Plant euren Waschrhythmus lieber realistisch als möglichst sparsam. Gleichzeitig müsst ihr nicht vorsorglich so viel kaufen, dass jedes mögliche Szenario für Wochen abgedeckt ist.

Wie oft benötigt euer Baby frische Kleidung?

Manche Babys spucken häufiger, andere kaum. Manchmal läuft eine Windel aus, manchmal bleibt der Body den ganzen Tag sauber. Das lässt sich vor der Geburt nicht zuverlässig vorhersagen.

Statt deshalb direkt sehr große Mengen zu kaufen, könnt ihr eine kleine Reserve einplanen und später die Kleidungsart nachkaufen, die ihr tatsächlich häufig benötigt. Vielleicht braucht ihr zusätzliche Bodys, aber keine weiteren Hosen. Oder ihr stellt fest, dass bestimmte Strampler besonders praktisch sind und andere kaum genutzt werden.

Habt ihr einen Trockner oder ausreichend Platz zum Trocknen?

Ein Trockner oder ein warmer Trockenplatz verkürzt die Zeit, bis Kleidung wieder verfügbar ist. Ohne diese Möglichkeiten kann eine etwas größere Reserve sinnvoll sein. Auch hier reichen meist wenige zusätzliche Basics – nicht automatisch ein zweiter vollständiger Kleiderschrank.

Bekommt ihr Kleidung geschenkt oder geliehen?

Babykleidung gehört zu den häufigsten Geschenken zur Geburt. Besonders in kleinen Größen wird sie oft innerhalb von Familien und Freundeskreisen weitergegeben.

Fragt deshalb ruhig vorher nach, was ihr voraussichtlich bekommt. Wenn Familie oder Freunde etwas schenken möchten, könnt ihr euch gezielt Basics in unterschiedlichen Größen wünschen. So sammelt sich nicht alles in Größe 56.

Sommerbaby oder Winterbaby: Was verändert sich?

Die grundlegende Garderobe bleibt ähnlich. Der größte Unterschied liegt in der Länge und Wärme einzelner Schichten sowie in der Kleidung für draußen.

Babykleidung für ein Sommerbaby

Für ein Sommerbaby ist eine Mischung aus leichten Kurzarm- und Langarmbodys sinnvoll. Dünne Strampler, luftige Hosen und ein leichtes Jäckchen helfen euch, flexibel auf unterschiedliche Temperaturen zu reagieren.

Direkte Sonne solltet ihr bei Babys möglichst vermeiden. Leichte, locker sitzende Kleidung kann zusätzlich schützen. Helle, atmungsaktive Materialien sind bei Hitze meist angenehmer als schwere oder eng anliegende Stoffe.

Auch im Sommer braucht ihr nicht ausschließlich kurze Kleidung. Innenräume, kühlere Abende und wechselhaftes Wetter machen einige längere Basics sinnvoll.

Babykleidung für ein Winterbaby

Im Winter ergänzt ihr die Grundausstattung um wärmende Schichten und einen passenden Overall für draußen. Eine warme Mütze, weiche Söckchen oder Wollschuhe und gegebenenfalls Fäustlinge ohne Daumen können je nach Wetter sinnvoll sein.

Drinnen muss euer Baby jedoch nicht automatisch dick eingepackt werden. Zu viele oder zu warme Schichten können zu Überwärmung führen.

Welche Babykleidung ist besonders praktisch?

Praktische Babykleidung muss nicht besonders technisch sein. Meist sind es einfache Details, die das Anziehen und Wickeln erleichtern:

  • Wickelbodys, die nicht über den Kopf gezogen werden müssen
  • weite Schlupföffnungen oder überlappende Schultern
  • Druckknöpfe im Windelbereich
  • Strampler, die sich an den Beinen weit öffnen lassen
  • weiche, breite Bündchen
  • glatte Innenseiten ohne störende Nähte
  • pflegeleichte Materialien
  • Materialien und Schnitte, die häufiges Waschen gut mitmachen

Achtet außerdem darauf, dass keine langen Kordeln, losen Bänder oder leicht ablösbaren Teile vorhanden sind. Komfort und Sicherheit sind wichtiger als aufwendige Details.

Was ihr nicht unbedingt braucht

Die erste Garderobe darf schön sein. Sie muss aber nicht jede denkbare Alltagssituation oder jeden Fotomoment abdecken.

Diese Dinge könnt ihr zunächst sehr zurückhaltend kaufen:

  • viele vollständige Outfits
  • Jeans und andere steife Hosen
  • Schuhe
  • zahlreiche Pullover
  • große Mengen in Größe 50
  • kompliziert zu öffnende Kleidungsstücke
  • empfindliche Kleidung, die nur aufwendig gereinigt werden kann
  • saisonale Kleidung in weit entfernten Größen
  • mehrere besondere Outfits, die nur zu einzelnen Anlässen getragen werden

Ein schönes Lieblingsoutfit ist natürlich völlig in Ordnung. Es wird nur nicht automatisch zum wichtigsten Bestandteil der Erstausstattung.

Neue oder gebrauchte Babykleidung?

Gebrauchte Babykleidung ist für die kleinen Größen besonders sinnvoll. Viele Teile wurden nur wenige Wochen getragen und sind entsprechend gut erhalten. Secondhand spart Geld, schont Ressourcen und gibt euch die Möglichkeit, verschiedene Schnitte auszuprobieren, ohne direkt viel zu investieren.

Prüft bei gebrauchter Kleidung:

  • Sind Druckknöpfe und Reißverschlüsse vollständig und fest?
  • Sind Bündchen noch elastisch, ohne einzuschneiden?
  • Gibt es lose Teile, offene Nähte oder beschädigte Kordeln?
  • Ist das Material noch weich und angenehm?

Gebrauchte Babykleidung wurde häufig bereits mehrfach gewaschen und kann dadurch weniger mit möglichen Rückständen aus der Herstellung belastet sein. Neue Kleidung solltet ihr vor dem ersten Tragen waschen – auch dann, wenn sie als schadstoffgeprüft gekennzeichnet ist.

Babykleidung vor der Geburt vorbereiten

Ihr müsst nicht den gesamten Kleiderschrank perfekt organisieren. Eine einfache Vorbereitung reicht:

  1. Sortiert alle Kleidungsstücke nach Größe.
  2. Prüft Etiketten, Verschlüsse und den allgemeinen Zustand.
  3. Wascht die Kleidung, die euer Baby in den ersten Wochen tragen soll.
  4. Räumt zunächst nur Größe 50 und 56 beziehungsweise 50/56 griffbereit ein.
  5. Lagert Größe 62 und größere Kleidung getrennt und gut beschriftet.
  6. Notiert mögliche Lücken, kauft aber zunächst nur wirklich fehlende Basics.

So behaltet ihr den Überblick und müsst nicht später zwischen verschiedenen Größen nach passenden Teilen suchen.

Die häufigsten Fehlkäufe bei der Babykleidung

Zu viel in einer einzigen Größe

Auch wenn Größe 56 als Startgröße wahrscheinlich erscheint, lohnt sich eine vorsichtige Verteilung. Manche Babys wachsen schnell heraus, andere benötigen anfangs doch Größe 50.

Starre Listen ohne Bezug zu eurem Alltag

Eine Liste mit acht Bodys kann für eine Familie genau richtig und für eine andere unnötig sein. Nutzt Mengenangaben als Orientierung und berücksichtigt euren Waschrhythmus.

Zu viele besondere Outfits

Aufwendige Kleidung sieht schön aus, ist beim häufigen Wickeln aber manchmal unpraktisch. Ein oder zwei besondere Garnituren reichen für den Anfang meist aus.

Unpraktische Verschlüsse und Materialien

Wenn ein Kleidungsstück nur umständlich geöffnet werden kann oder nach jeder Wäsche besondere Pflege benötigt, bleibt es im Alltag häufig liegen.

Saisonale Kleidung zu weit im Voraus

Ihr könnt nur ungefähr einschätzen, welche Größe euer Baby in einigen Monaten tragen wird. Kauft dicke Overalls, Sommerhüte oder andere stark saisonale Teile deshalb nicht zu früh in großen Mengen.

Eure Babykleidung-Erstausstattung übersichtlich planen

Mit der FEJ-Checkliste könnt ihr festhalten, welche Kleidungsstücke ihr für die erste Zeit wirklich braucht, welche Größen sinnvoll sind und welche Teile ihr zunächst noch nicht kaufen müsst.

Die Checkliste hilft euch dabei, Mengen realistisch einzuschätzen, eure Ausstattung nach Größen zu strukturieren und unnötige Fehlkäufe zu vermeiden.

Mit der Anmeldung erhaltet ihr die Checkliste und anschließend alle zwei Wochen den FEJ-Newsletter mit ausgewählten Artikeln und praktischen Hilfen. Ihr könnt euch jederzeit wieder abmelden.

Fazit: Klein anfangen und passend ergänzen

Eine gute Babykleidung-Erstausstattung muss nicht groß sein. Einige Bodys, bequeme Strampler oder Schlafanzüge, wenige Hosen und saisonal passende Ergänzungen reichen für den Start meist aus.

Legt den Schwerpunkt auf Größe 56 beziehungsweise 50/56, ergänzt wenige Teile in Größe 50 und haltet erste Basics in Größe 62 bereit. Alles Weitere könnt ihr nach der Geburt gezielt ergänzen, wenn ihr wisst, welche Größen, Schnitte und Mengen tatsächlich zu eurem Baby und eurem Alltag passen.

So kauft ihr nicht für jede theoretische Möglichkeit ein, sondern für euer Baby und euren tatsächlichen Alltag.